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2008-08-10

Heisse Luft


„Es wäre zentral, eine Atmosphäre zu schaffen, in der aktive Raucher so wahrgenommen werden, dass sie denen um sie herum schweren Schaden zufügen, besonders ihren Familien und allen Kindern, wenn diese unfreiwillig dem Passivrauchen ausgesetzt werden.“
Sir George Godber, britischer WHO-Delegierter und Anti-Rauch-Aktivist, 1975

Keine Frage, diese Atmosphäre haben die Tabakgegner mittlerweile schaffen können. Aber: Entsprechen die Fakten diesem politischen Credo? Ist ‚Passivrauch’ wirklich ein Killer, der Tausende Menschen jährlich tötet? Und sind Kinder besonders betroffen? Umfangreiche wissenschaftliche Bemühungen, vor allem auf dem Feld der Epidemiologie, sollen angeblich darauf hindeuten, besonders häufig wird auf die in den meisten Fällen tödliche verlaufende Krankheit Lungenkrebs verwiesen.
Eine Analyse epidemiologischer Studien soll am Beispiel Lungenkrebs zeigen, ob die wissenschaftlichen Erkenntnisse tatsächlich den Verdacht gegen den Umgebungsrauch erhärten können.

2008-07-16

EU-Vibrationen

Die EU bemüht sich, Arbeitnehmer bei der Arbeit zu schützen. Diese Verordnung soll die Arbeitnehmer vor zu starken Erschütterungen, beispielsweise beim Bohren, schützen. Das liest sich dann so:
„Die Bewertung des Ausmaßes der Exposition für Hand-Arm-Vibrationen erfolgt nach dem Stand der Technik anhand der Berechnung des auf einen Bezugszeitraum von acht Stunden normierten Tagesexpositionswertes A(8); dieser wird ausgedrückt als die Quadratwurzel aus der Summe der Quadrate (Gesamtwert) der Effektivwerte der frequenzbewerteten Beschleunigung in den drei orthogonalen Richtungen a (tief)hwx, a (tief)why, a (tief)hwz.“
Alles klar?

2008-01-18

Le tabagisme passif - une escroquerie

Dr Philippe Even, pneumologue et ancien doyen de la faculté Necker-Enfants malades


2008-01-06

Quecksilbrige Politik der EU

In meinem Keller gibt es zwei Glühbirnen. Da ich selten nachts in den Keller gehe, brennen diese Glühbirnen wohl kaum mehr als 10-mal im Jahr während jeweils maximal 10 Minuten.
Aber unsere Politiker befehlen, dass diese Glühbirnen ersetzt werden müssen. Durch Stromsparlampen.
Diese Lampen enthalten, im Gegensatz zu Glühbirnen, Spuren von Quecksilber. Das bedeutet, dass damit nicht nur bei der Produktion und bei der Entsorgung das Risiko des Freiwerdens von Quecksilber besteht, sondern auch im trauten Heim. Wer eine zerbrochene Stromsparlampe zusammenfegt oder gar mit dem Staubsauger entfernt, verteil damit quecksilberhaltigen Feinstaub in der ganzen Wohnung.
Wie sich das wohl mit den EU-Direktiven zur Reduktion von Quecksilber, z.B. durch das Verbot von Quecksilberthermometern, vereinbaren lässt?

2007-11-04

Das Gespenst Passivrauch

Das Thema Passivrauch ist auf dem Weg von einer - von Antitabak-Aktivisten heraufbeschworenen - vermeintlich unbequemen Wahrheit zurück zu einer tatsächlich bequemen Unwahrheit (bequem deshalb, weil man damit hervorragend politische Entscheidungen rechtfertigen kann, solange der Unwahrheit geglaubt wird), wo es eigentlich von Anfang an hingehörte. Die grosse Mehrheit der bisher publizierten Studien kommt zu statistisch nicht signifikanten Ergebnissen, die weit davon entfernt sind, einen kausalen Zusammenhang zu beweisen. Alle Studien stützen sich auf nicht reproduzierbare, nicht verifizierbare und unsichere Quelldaten, die leicht - absichtlich oder unabsichtlich - einem Bias (Verzerrung) unterliegen können. Je vertrauenswürdiger diese Studien erscheinen, desto eher tendieren sie zu der Nullhypothese (kein erkennbares Risiko), wie die statistische Analyse der wichtigsten Studien in der Publikation Heisse Luft zeigt.

Tabakrauch am Arbeitsplatz
„Tabakrauch birgt gesundheitliche Risiken. Aber der große Teil der Grundlagen politischer Entscheidungen für ein Rauchverbot in Gaststätten kann hinterfragt werden!“ Diese Auffassung vertrat Romano Grieshaber, Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) und Professor für angewandte Prävention an der Universität Jena anlässlich des Symposiums „Tabakrauch am Arbeitsplatz“ am 24. Oktober in Mannheim. Viele der angewandten statistischen Methoden, und damit die ermittelten Daten, seien zumindest diskussionswürdig.
[...]
In Deutschland gebe es im Vergleich zu anderen Beschäftigten keine Hinweise auf ein erhöhtes Gesundheitsrisiko im Gaststättenbereich: nicht bei Lungenkarzinomen, nicht bei ischämischen Herzkrankheiten und auch nicht bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen.
Es wird berichtet, der anwesende Vertreter des DKFZ habe den Saal wortlos verlassen, als er um eine Stellungnahme gebeten wurde. Keine Antwort ist auch eine Antwort ...

2007-08-25

Bundesrat: Entwurf für ein Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen

Der Bundesrat hat seinen Entwurf für ein Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen veröffentlicht.
In der Stellungnahme des Bundesrates zu diesem Gesetzentwurf ist u. a. zu lesen:
Der Bundesrat beauftragte im Juni 2001 das Eidgenössische Departement des Innern mit der Umsetzung des Nationalen Programms zur Tabakprävention 2001-2007, dessen Ziel Nr. 3 lautet: «Die Nichtrauchenden haben überall und jederzeit die Möglichkeit, rauchfeire (sic) Luft einzuatmen». Mit einer Verabschiedung des vorliegenden Gesetzesentwurfs wird dieses Ziel erfüllt sein.
Man darf sich fragen, welche juristischen Berater dem Bundesrat zur Seite stehen. Ein Gesetz nur für einen Teil der Bevölkerung, nämlich die Nichtrauchenden? Und das Gesetz stipuliert, dass diese jederzeit (und überall, selbst dort wo sich Nichtrauchende freiwilig hinbegeben?) ein Recht auf rauchfreie Luft haben. Ist damit wirklich "rauchfrei" gemeint? Habe ich damit ein einklagbares Recht, kann also meinem Nachbarn das Grillieren im Garten, das Kaminfeuer und das Heizen im Winter verbieten? Kann ich im Restaurant verlangen, dass Fondue-Rechauds und Kerzen von den Tischen entfernt werden, damit die Luft rauchfrei bleibt?

2007-06-19

Raucher aller Länder, vereinigt euch!

Der Kampf gegen die Raucherinnen und Raucher ist ein neuer Klassenkampf, ein Klassenkampf von oben: Gesundheitshysteriker und Organisationsmenschen verbünden sich, um ein Drittel ihrer Mitmenschen um Freiheit und Lebensfreude zu bringen. Wie einst die Arbeiterbewegung mit machtvollen Organisationen um ihre Rechte gekämpft hat, so müssen sich heute die rauchenden Menschen gegen die zunehmenden Unterdrückungsversuche wehren. Raucher aller Länder, vereinigt euch!
http://www.ropohl.de/4.html

2007-06-17

Ein ewiges Leben ohne Risiken?

Wenn alle diese vermeidbaren Risiken beseitigt werden könnten, wie es die WHO vorschlägt (...), könnte die gesunde Lebensspanne in Teilen Afrikas (...) um bis zu 16 Jahre verlängert werden. Sogar in den reicheren, entwickelten Ländern wie Europa, USA, Australien, Neuseeland und Japan könnte die gesunde Lebensspanne um bis zu 5 Jahre verlängert werden. -
Years of healthy life can be increased 5-10 years, WHO says
Und dann? An welchen Krankheiten werden wir dann sterben oder dahinsiechen? Dürfen wir dann wenigstens noch ein einziges Mal aus der sterilen Kapsel hinaus an die frische und ach so ungesunde Luft, uns von der Sonne ins Gesicht scheinen lassen, auch wenn die Strahlen kanzerogen sind. Dürfen wir dann noch ein Glas Wein trinken und gierig an einer Zigarette ziehen, ein einziges, letztes Mal bitte! Noch mal so richtig unvernünftig sein?

Was hat die WHO in den letzten dreissig Jahren getan, um die Malaria in Afrika zu stoppen? Sie hat die Anwendung von DDT verboten, um den amerikanischen Adler (Bald Eagle) zu schützen, weil einige Umweltschützer der Ansicht waren, er sei gefährdet. Aber was sind schon eine Million Malariatote im Jahr, über 30 Jahre, wenn es darum geht, die Umwelt zu schützen. Das kommt doch allen Menschen zugute.

Öffentliche Gesundheit und Macht

"Der Auftrag zum Schutz und zur Pfege der öffentlichen Gesundheit ist in sich selbst moralisch ... und er umfasst die Machtmittel, die erforderlich sind, um diesen Auftrag zu erfüllen."
V. James Guillory, Mitglied des Expertenkommitees der American Medical Association, das Richtlinien für die klinische Behandlung übergewichtiger Kinder verfasst hat.

2007-06-13

Übergewicht des Staates

"[Präsident] Bush sagte, er habe Holsinger nominiert, weil der Mediziner Experte für Übergewicht bei Kindern ist. Ich habe die ganze Verfassung durchgeblättert, aber ich konnte nirgends den Artikel finden, der die Bundesregierung beauftragt, unseren Kindern richtiges Essen beizubringen."
Michael Tanner, Cato Institute
Ich habe mir die Mühe genommen, auch die Schweizer Bundesverfassung durchzublättern und bin ebensowenig auf einen entsprechenden Artikel gestossen. Gab es zwischen Walter, Werner und Arnold am Rütlischwur eventuell noch geheime Abmachungen: "Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern und unsere Kinder ohne Transfette, Hamburger, Butter und Softdrinks aufziehen, auf dass sie immer gesund und schlank bleiben"

2007-06-08

Wir werden alle vergiftet

Nicht nur unglaublich, was Forscher so alles herausfinden, ebenso unglaublich, dass so etwas den Weg in die Medien findet. Was soll mit solchen Meldungen bewirkt werden?

Hier einige Ausschnitte aus der "Studie" der Hong Kong Polytechnic University:
"Wie eine Umfrage zeigt, wissen vier von fünf Personen nicht, dass unsere Nahrungsmittel, wie Getreide, Gemüse und Meeresfrüchte, mit Giften durchsetzt sind, trotz der in letzter Zeit zunehmenden Gesundheitshysterie."
Womit die Hysterie weiter angeheizt wäre. Ein toller Erfolg der Meldung.
"Wer dreimal pro Woche Meeresfrüchte zu sich nimmt, nimmt so viel Blei auf wie beim Rauchen von 200 Zigaretten."
Wie kommt das Blei in die Zigaretten? Rauchen dämpft den Hunger, vielleicht eine Alternative?
"Die beste Methode, den Bleigehalt in den Nahrungsmitteln zu senken besteht darin, Blattgemüse für 30 Minuten in Wasser einzuweichen. Dies kann den Bleigehalt um mehr als 60% reduzieren."
"Die optimale Kochdauer für Gemüse ist 30 Minuten."
Und die Meeresfrüchte? Ist Blei wasserlöslich? Was bleibt nach 30 Minuten Wasserbad und 30 Minuten Kochen im Gemüse übrig? Zellulose!
"Staub in den Stadtbezirken von Hong Kong enthält hohe Konzentrationen von Schwermetallen und sollte nicht übersehen werden."
Wer einmal in Hong Kong war, kann das nachvollziehen.
"Der zweite Schadstoff ist Quecksilber. Fisch und andere Meeresfrüchte sind Hauptquellen für Methyl-Quecksilber, während Fisch mit mindestens 60% zur Gesamtbelastung durch Quecksilber und Methyl-Quecksilber beiträgt."
Zumindest der Satz ist unverständlich. Aber darauf kommt es wohl kaum mehr an ...
"Die Umfrage birgt eine andere Überraschung - Meeresfrüchte sind stärker DDT-Belastungen ausgesetzt als Gemüse, 39% verglichen mit 12%"
Die Verwendung von DDT war in den letzten 30 Jahren weltweit verbannt - Dekret der WHO, zum Schaden der Malariaopfer.
Erstaunlich ist, dass man den Gehalt an DDT jetzt durch Umfragen feststellen kann, eine völlig revolutionäre wissenschaftliche Methode: kostengünstig und schnell.

Sollten wir nicht alle Anrecht auf einige Gramm Blei in Form einer Kugel haben, um unserem unsäglichen Leiden ein Ende zu setzen, schnell und schmerzlos. Die Welt könnte endlich aufleben.

Hinweis: Japan hat die weltweit höchste Lebenserwartung. Japaner ernähren sich vorwiegend von Meeresfrüchten. Die Raucherrate der (männlichen) Japaner liegt bei 50%.

2007-06-05

Logik, Mathematik und Gesundheitspolitik

Zum vorangehenden Beitrag passt auch die folgende einfache Überlegung:

Die durchschnittliche Feinstaubbelastung wird in Deutschland mit 25µg/m³ angenommen. Behauptet wird (von der WHO), dadurch sei die durchschnittliche Lebenserwartung um 10,2 Monate verkürzt.
Die durchschnittliche Feinstaubbelastung eines aktiven Rauchers ist wenigstens um den Faktor 100 höher. Bei Annahme des gerne ins Feld geführten linearen Dosis-Wirkungszusammenhangs müsste also die durchschnittliche Lebenserwartung von Rauchern um wenigstens 1020 Monate verkürzt sein. Das sind 85 Jahre.

Evidenzbasierte Wissenschaft?

2005-12-09

Gesundheitswahn

"Healthism in America has sought to make longevity the principle measure of a good life. To be a survivor is to acquire moral distinction. But another view, a dandy's perhaps, would say that living, as distinct from surviving, acquires its value from risks and sacrifices that tend to shorten life and hasten dying."
Richard Klein

Aus The Agitator

2005-12-04

WHO stellt keine Raucher ein

In einer Pressemitteilung gibt die WHO bekannt, dass sie ab 1. Dezember keine Raucher mehr einstellt. Wer beim Einstellungsgespräch zugibt, privat zu rauchen, wird ohne weitere Diskussion von weiteren Verhandlungen ausgeschlossen.
In einer Broschüre der Who zu ihrer Verfassung von 1948 ist zu lesen:
“[t]he enjoyment of the highest attainable standard of health is one of the fundamental rights of every human being”. It defines health as “a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity” and prohibits discrimination in its enjoyment.
Gesundheit wird also als Zustand des absoluten physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, nicht nur als die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen definiert. Die Verfassung untersagt jegliche Diskriminierung in diesem Zusammenhang.

Raucher scheinen hier ausgenommen zu sein.

Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis auch andere Randgruppen auf die selbe Art und Weise ausgeschlossen werden, wenn die WHO ihre Anstellungspraxis mit ihren Prinzipien in Einklang bringen will (WHO needs to align its own employment practices with its principles).
Mehr dazu.

Die Ausrottung von Übergewicht und AIDS stehen ebenfalls auf der Liste der "Prinzipien" der WHO. Beide "Krankheiten" sind ebenfalls weitgehend durch individuelles Verhalten beeinflussbar. Bald werden sicher auch Übergewichtige, Singles (promiskuitiver Lebensstil), nicht beschnittene Männer (Studien sollen gezeigt haben, dass Beschneidung das AIDS-Risiko reduziert) und Homosexuelle dieselbe Diskriminierung erfahren.

Die WHO zeigt uns, wie wir den Zustand absoluten geistigen und sozialen Wohlbefindens erreichen können. Wann wird sich der Vatikan gegen diesen unlauteren Wettbewerb wehren?