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2008-07-12

Tu was ich dir sage und nicht, was ich selber tue (1)

Auf seinem Flug an den G8-Gipfel in Hokkaido ermahnte der britische Premierminister Gordon Brown seine Landsleute, die Verschwendung von Nahrungsmitteln zu reduzieren und ihre Ansprüche tiefer zu schrauben, um damit zur Verminderung der globalen Nahrungsmittelknappheit beizutragen.
In Hokkaido nahm er nach seiner Ankunft an einem Arbeitslunch mit 8 Gängen teil. Das Abendessen für die fünfzehn G8-Vertreter (plus Begleiterinnen) setzte sich aus insgesamt 16 Gängen zusammen, darunter Kaviar, Rauchlachs und Rindfleisch aus Kyoto.
Für den Flug nach Hokkaido wurde von der Regierung eine in Texas (USA) gecharterte Maschine eingesetzt, die zuvor leer über den Atlantik nach London geflogen worden war.
Quelle: G8 summit: Gordon Brown has eight-course dinner before food crisis talks

2008-07-07

Edison lässt grüssen

Kompakt-Fluoreszenzleuchten (Energiesparleuchten) sind offenbar die Rettung für unser Weltklima. Darum fordern mehr und mehr Politiker das Verbot der Glühlampe. Unbesehen davon, dass eine Glühlampe im Keller oder in der Toilette in der Regel nur wenige Stunden im Jahr brennt. Aber technischer Unsinn kann ja politisch auch sehr sinnvoll sein.

Dass Kompakt-Fluoreszenzleuchten einige Probleme aufwerfen, ist man sich bewusst unbewusst. Die amerikanische Umweltschutzbehörde EAP hat Richtlinien herausgegeben, wie im Falle des Bruchs einer solchen Wunderleuchte vorzugehen ist. Hier ein Auszug:
  • Verlassen Sie, mit ihren Haustieren, unverzüglich den Raum
  • Öffnen Sie ein Fenster und warten Sie mindestens 15 Minuten,bevor Sie den Raum wieder betreten
  • Schalten Sie alle Lüftungen aus
  • Sammeln Sie vorsichtig alle Bruchstücke und legen Sie sie in ein mit Metaldeckel versehenes Glas (Konservenglas) oder in eine luftdicht verschliessbare Plastiktüte
  • Verwenden Sie Klebeband, um kleine Stücke einzusammeln und legen Sie das Plastikband dann ebenfalls in das Konservenglas
  • Reinigen Sie die kontaminierte Oberfläche mit feuchtem Haushaltpapier, das sie ebenfalls im Konservenglas entsorgen
  • Verwenden Sie unter keinen Umständen einen Staubsauger oder einen Besen. Falls es doch erforderlich ist (Teppich), entsorgen Sie den Staubsaugerbeutel ebenfalls im Konservenglas
  • Bringen Sie alle Bruchstücke und die verwenden Reinigungsmaterialien umgehend ausser Haus
  • Waschen Sie Ihre Hände
  • Erkundigen Sie sich bei Ihren Behörden, wie und wo dieser Sondermüll gefahrlos entsorgt werden kann
Das Video zeigt die Intervention eines Politikers im US Congress:
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2008-06-28

Die Freiheit bröckelt ab ...

Ich war kürzlich geschäftlich in England. Vor meinem Rückflug von York wollte ich vom Parkplatz aus einige Fotos vom Flughafengebäude machen. Ein Mann, der sich als Security Officer identifizierte, kamm auf mich zugerannt und verlangte von mir, die Aufnahmen zu löschen. Der Flughafen sei eine private Einrichtung und Aufnahmen seien nur mit Einwilligung von der Direktion erlaubt.

Ist es nicht widersprüchlich, wenn in England gleichzeitig private Einrichtungen als "öffentlich" erklärt werden, um damit Rauchverbote in privaten Räumen zu verbieten.

Die Verbotsmanie führt dazu, dass man sich als normaler Bürger in fast jeder Situation und zu jeder Zeit fragen muss, ob man sich nicht eventuell strafbar macht.

Diese Video zeigt einen ähnlichen Fall. Sogar die Ordnungshüter wissen nicht, wo die Grenzen sind, es ist einfach zunächst einmal alles verboten. In England wird der Bürger ununterbrochen und ohne seine Erlaubnis von zehntausenden von Kameras gefilmt. Aber er selbst darf keine Bilder machen.



Und ein weiterer Fall: Ein Sammler von Bildern von alten Bussen (über 30'000 Bilder aus der ganzen Welt) wurde von Polizeibeamten angehalten und seine Personalien mit dem Polizeirregister verglichen.

2008-06-24

Welches Europa?

"Die europäischen Nationen sollten zu einem übergeordneten Staatswesen zusammengeführt werden, ohne dass ihre Bürger genau verstehen, was passiert. Das kann durch die Taktik der kleinen Schritte erreicht werden, bei der jeder Schritt hinter wirtschaftlichen Rechtfertigungen versteckt wird, bis am Ende die Zusammenführung unwiderruflich vollzogen ist."
Jean Monnet, Gründungsvater der europäischen Union, 30 April 1952


2008-06-22

Arroganz der europäischen Politiker

Der American Thinker hat eine Sammlung von Aussagen im Zusammenhang mit dem irischen Nein zum Lissabon-Vertrag zusammengestellt, eine erschreckende Sammlung von Stellungnahmen führender Politiker Europas.

Valéry Giscard d'Estaing, dessen Kommission wir die gescheiterte Europäische Verfassung zu verdanken haben, erklärte unverholen, der Vertrag von Lissabon enthalte im wesentlichen dieselben Bestimmungen, nur habe man sie aufgespalten und in verschiedenen Verträgen, oft Ergänzungen zu bestehenden Verträgen, untergebracht:
Die öffentliche Meinung wird so, ohne es zu wissen, diese Bestimmungen akzeptieren, die sie andererseits ablehnen würde, wenn sie direkt darüber zu entscheiden hätte.

Der Luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker:
Natürlich würde es eine Übertragung von Souveränitätsrechten geben. Aber wie intelligent wäre ich denn, wenn ich die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung auf diese Tatsache lenken würde?

Der belgische Außenminister Karel de Gucht:
Das Ziel des Verfassungs- Vertrags war es gewesen, lesbar zu sein; das Ziel dieses [Reform-] Vertrags ist es, unlesbar zu sein... Die Verfassung strebte nach Klarheit, während dieser Vertrag unklar sein mußte. Er ist ein Erfolg.

Giorgio Napolitano, Präsident der italienischen Republik:
Die Gegner der EU sind Terroristen. Es ist psychologischer Terrorismus, das Gespenst eines europäischen Superstaats herauf zu beschwören.

2008-06-07

Zustimmung der Regierten

Wir sind eine Nation, die eine Regierung hat - und nicht umgekehrt. Und das unterscheidet uns von den anderen Nationen dieser Erde. Unsere Regierung hat nur soviel Macht wie ihr vom Volk übertragen wurde. Es ist an der Zeit, das fortdauernde Wachstum der Regierung zu bremsen und umzudrehen, denn die Anzeichen mehren sich, dass die Regierung über die Zustimmung der Regierten hinaus gewachsen ist.
Ronald Reagan, in seiner Antrittsrede als Präsident, 1981

2008-05-31

EU-Abgeordnete - wer bezahlt die grosszügigen Diäten?

Neben den Kosten für die nationale Administration bezahlen die Steuerzahler der EU-Mitgliedstaaten neben den enormen administrativen Kosten auch noch fette Diäten an ihre Abgeordneten. Ist das Tagegeld wirklich "verdient"? Es bestehen berechtigte Zweifel.

2008-04-28

Ich habe in der Zukunft gelebt - es hat nicht funktioniert

Die Europäische Union - die neue Sowjetunion?

Vladimir Bukovsky: "I have lived in your future, and it didn't work!"


2008-04-17

Der Zustand der demokratischen Welt

Gedanken zum Zustand der demokratischen Welt
Die Selbstfesselung
Der Begriff des politisch Korrekten kam 1793 in die Welt. [...]
Angefangen hat es mit der sprachpolizeilichen Selbstfesselung. Politisch korrekte Sprache kann in der Regel Genus und Sexus, also grammatisches und natürliches Geschlecht, nicht auseinanderhalten. So bezeichnete die Feministin Hannelore Mabry nichtfeministische Frauen einst auch als Arschlöcherinnen. Viele wollen die Welt seitdem mit Sprache verbessern.
Auszug aus Deutschlandradio Kultur

2008-01-16

Die Zeiten ändern sich ...

... aber die Geschichte wiederholt sich.
Alkohol, Übergewicht, Tabak, Ernährung, individuelles Verhalten: der Staat greift immer tiefer in die persönlichen Freiheiten ein, obwohl ihm von der Verfassung dafür kein Auftrag erteilt wird, ganz im Gegenteil.



Titelbild der Hitler-Jugend-Propagandaschrift

2008-01-06

Quecksilbrige Politik der EU

In meinem Keller gibt es zwei Glühbirnen. Da ich selten nachts in den Keller gehe, brennen diese Glühbirnen wohl kaum mehr als 10-mal im Jahr während jeweils maximal 10 Minuten.
Aber unsere Politiker befehlen, dass diese Glühbirnen ersetzt werden müssen. Durch Stromsparlampen.
Diese Lampen enthalten, im Gegensatz zu Glühbirnen, Spuren von Quecksilber. Das bedeutet, dass damit nicht nur bei der Produktion und bei der Entsorgung das Risiko des Freiwerdens von Quecksilber besteht, sondern auch im trauten Heim. Wer eine zerbrochene Stromsparlampe zusammenfegt oder gar mit dem Staubsauger entfernt, verteil damit quecksilberhaltigen Feinstaub in der ganzen Wohnung.
Wie sich das wohl mit den EU-Direktiven zur Reduktion von Quecksilber, z.B. durch das Verbot von Quecksilberthermometern, vereinbaren lässt?

2007-12-31

"Wer sich selber schadet, ist nicht sozial"

... die Grussbotschaft des neugewählten Bundesrates der Eidgenossenschaft an 30% seiner Wähler, Steuerzahler und Bürger. Er meint damit Raucherinnen und Raucher.
Pascal Couchepin ist Präsident einer Nation von Asozialen.

2007-12-20

EU - Antidemokratie und Zensur

Am 12. Dezember wurde in Strassburg der am Vortag in Lissabon ausgehandelte Charta der Grundrechte der EU unterzeichnet. Dieser Vertrag - ausgehandelt und unterzeichnet unter Umgehung von Volksbefragungen in den EU-Staaaten - ersetzt die ursprüngliche europäische Verfassung, die von den Stimmbürgern Frankreichs und Dänemarks abgelehnt und deshalb nichtig wurde. Dieses eklatant undemokratische Vorgehen löste im Parlament Proteststürme aus.

Im folgenden Film ist erkennbar, dass mehrmals versucht wurde, die Berichterstattung handgreiflich zu verhindern. Die Vorgänge wurden von den meisten Medien totgeschwiegen und der Film wurde kurz nach der Veröffentlichung auf YouTube entfernt. Hier eine aufgestöberte Kopie:
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2007-12-16

Denn sie wissen nicht, was sie tun ....

Panorama befragte deutsche Politiker zur EU-Verfassung. Das Ergebnis lässt keine Zweifel offen: Das Nichtwissen der Politiker ist erschreckend, ihr blindes Vertrauen in die Europäischen Institutionen und in die Doktrin ihrer Partei ist - gelinde ausgedrückt - kriminell.

Man kann sich vorstellen, wieviel diese Politiker über den wissenschaftlichen Stand zur Klimaänderung oder zu den Gefahren des Passivrauchens wissen, wenn sie Gesetze verabschieden oder zur Abstimmung schreiten. Ausser dem, was mittels lautstarker Propaganda, mit Appellen an Angst- und Schuldgefühle verbreitet wird, wissen sie vermutlich gar nichts.



2007-11-09

Ein Beitrag zur Klimaänderung

Nächsten Monat findet die UN Climate Change Conference 2007 statt mit dem Ziel, uns die absolute Dringlichkeit der Reduktion der CO2-Emissionen in Erinnerung zu rufen und die Staaten zu weiteren, einschränkenden Massnahmen zu bewegen. Die Wissenschafter der IPCC werden es nicht müde, uns vorzurechnen, dass wir kurz vor dem Point of No Return stehen, dem Punkt, an dem keine Umkehr mehr möglich und die Klimaerwärmung nicht mehr aufzuhalten ist.

Die Climate Change Conference 2007 wird im Luxus-Tourismusort Nusa Dua auf Bali abgehalten. Das sollte uns zu denken geben. Warum wollen sich die Politiker gerade dort treffen, wo das vorherrscht, was wir um jeden Preis verhindern wollen - angenehme Temperaturen? Das angenehme Klima in Bali ist sicher eine gute Voraussetzung für fruchtbare Gespräche darüber, wie man den zuhause Gebliebenen einschränkende Massnahmen und höhere Lebenshaltungskosten schmackhaft machen kann.

An der letzten Konferenz in Nairobi waren etwa 6000 Teilnehmer vor Ort. Auf Bali werden etwa 10'000 Delegierte und 2'500 Journalisten erwartet. Die überwiegende Mehrheit dieser Teilnehmer wohnt nicht in Indonesien und wird folglich, gemütlich in der Business Class sitzend, unseren Planeten mit CO2 bereichern. In wenigen Stunden soviel CO2, wie etwa 10'000 Motorfahrzeuge in einem Jahr produzieren. Selbst wenn man in der ganzen Welt alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen würde, könnte dieser CO2-Ausstoss nicht kurzfristig kompensiert werden.

Wäre diese Konferenz nicht eine Gelegenheit gewesen, der Welt zu zeigen, wie man dank moderner Technologie Energie und Geld sparen kann? Mit einer Video-Konferenz. Umso mehr als Al Gore Mitglied des Verwaltungsrats von Apple ist. Aber wie viel angenehmer ist es doch, auf Staatskosten zehn Tage lang am Swimmingpool in der Sonne zu liegen ... nach uns die Sintflut.

Quelle

2007-11-04

Das Gespenst Passivrauch

Das Thema Passivrauch ist auf dem Weg von einer - von Antitabak-Aktivisten heraufbeschworenen - vermeintlich unbequemen Wahrheit zurück zu einer tatsächlich bequemen Unwahrheit (bequem deshalb, weil man damit hervorragend politische Entscheidungen rechtfertigen kann, solange der Unwahrheit geglaubt wird), wo es eigentlich von Anfang an hingehörte. Die grosse Mehrheit der bisher publizierten Studien kommt zu statistisch nicht signifikanten Ergebnissen, die weit davon entfernt sind, einen kausalen Zusammenhang zu beweisen. Alle Studien stützen sich auf nicht reproduzierbare, nicht verifizierbare und unsichere Quelldaten, die leicht - absichtlich oder unabsichtlich - einem Bias (Verzerrung) unterliegen können. Je vertrauenswürdiger diese Studien erscheinen, desto eher tendieren sie zu der Nullhypothese (kein erkennbares Risiko), wie die statistische Analyse der wichtigsten Studien in der Publikation Heisse Luft zeigt.

Tabakrauch am Arbeitsplatz
„Tabakrauch birgt gesundheitliche Risiken. Aber der große Teil der Grundlagen politischer Entscheidungen für ein Rauchverbot in Gaststätten kann hinterfragt werden!“ Diese Auffassung vertrat Romano Grieshaber, Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) und Professor für angewandte Prävention an der Universität Jena anlässlich des Symposiums „Tabakrauch am Arbeitsplatz“ am 24. Oktober in Mannheim. Viele der angewandten statistischen Methoden, und damit die ermittelten Daten, seien zumindest diskussionswürdig.
[...]
In Deutschland gebe es im Vergleich zu anderen Beschäftigten keine Hinweise auf ein erhöhtes Gesundheitsrisiko im Gaststättenbereich: nicht bei Lungenkarzinomen, nicht bei ischämischen Herzkrankheiten und auch nicht bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen.
Es wird berichtet, der anwesende Vertreter des DKFZ habe den Saal wortlos verlassen, als er um eine Stellungnahme gebeten wurde. Keine Antwort ist auch eine Antwort ...

2007-10-16

Al Gore und Friede auf Erden

Alfred Nobel stiftete den Friedenpreis mit der Absicht, Bemühungen für den Frieden auf Erden zu honorieren. Der Preis ist bestimmt für
"denjenigen, der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat"
2007 wurde der Friedennobelpreis zu gleichen Teilen Al Gore ("Die unbequemen Wahrheit") und dem IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zugesprochen. Ich suche immer noch nach einen auch entfernten Zusammenhang zwischen den Tätigkeiten der Preisempfänger und dem Zweck des Friedensnobelpreises ....

2007-10-14

Mediziner mit Leseschwäche

Im Anschluss an die Europäische Konferenz Tobacco & Health, die in Basel abgehalten wurde, verkündete der General der Schweizer Gesundheitsarmee (BAG), Dr. Thomas Zeltner, "die Folgen des Tabakkonsums kämen auf rund zehn Milliarden Franken Gesamtkosten zu stehen." (NZZ Online, 11. Okt.).

In einer vom BAG in Auftrag gegebenen Studie der Universität Lausanne
DIE BEZIEHUNG(EN) ZWISCHEN TABAKKONSUM UND TABAKSTEUER - VERSCHIEDENE SZENARIEN
wird festgestellt:
“Es ist dennoch erwähnenswert, dass die bis heute veröffentlichten Studien den Schluss zulassen, die Einnahmen, die durch die Besteuerung von Tabakwaren gewonnen werden, seien bei weitem höher als die externen sozialen Kosten, die durch Raucher verursacht werden. In einer Studie über die Schweiz kommen Professor C. Jeanrenaud und seine Mitarbeiter zu demselben Schluss [siehe Vitale et al. (1998)]. Dieser Studie nach belaufen sich die externen Kosten des Tabakkonsums in der Schweiz für 1995 auf 409 Millionen. Diese Summe ist kleiner als die Einnahmen der Tabaksteuer für dasselbe Jahr.”
Die Studie von C. Jeanrenaud wurde, ebenfalls im Auftrag des BAG, an der Universität Neuchâtel durchgeführt.

Leidet Thomas Zeltner unter Leseschwäche oder kennt er die Studien gar nicht, die sein Amt in Auftrag gegeben hatte? Wo bleibt die Ethik dieses öffentlichen Amtes und seines obersten Mediziners Zeltner? Heiligt der Zweck die Mittel?

Und die wichtigste Frage: Beruhen die Entscheide unseres Parlaments in Sachen Tabakkontrolle auf den falschen Angaben des Vorturners Zeltner?

2007-09-13

Junk Science im Dienste der Politik

Das neueste Stück Junk Science kommt aus Schottland, wo - nach der Einführung des generellen Rauchverbots in "öffentlichen" Räumen - in ausgesuchten (!!) Krankenhäusern eine Reduktion der Herzinfarkte um 17% festgestellt wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Medien bereits als Erfolg des Rauchverbots ausgeschlachtet, obwohl die Studie weder von einer Peer-Review bestätigt noch die zugrundeliegenden Daten noch die Methodologie der Studie publiziert wurden.

Die offiziellen Statistiken zeigen, dass die Krankenhausentlassungen für diagnostizierte Herzinfarkte in Schottland zwischen 1998/1999 und 1999/2000 von 19'216 auf 17'208 fielen, das sind 10,4%. Das Rauchverbot wurde im März 2006 eingeführt.

Die Daten zeigen auch, dass von Januar 2005 bis September 2006 die Herzinfarktaufnahmen kontinuierlich abnahmen. Zwischen Dez. 2005 und Feb. 2006 (in den letzten Monaten VOR dem Rauchverbot) fiel die Zahl um 16.7%.

Die Studie lügt!

Die Autorin der Studie, Jill Pell, ist führendes Mitglied der staatlich finanzierten Organisation STOPIT (STudy Of Public place Intervention on Tobacco exposure), eine radikale Anti-Tabakorganisation.

Pressemitteilung der Kardiologen. Die Kardiologen lügen!

Siehe auch Tobaccoanalysis.

2007-09-06

Effizientes Marketing

Vom 11. bis 13. Oktober 2007 findet in Basel die 4th European Conference Tobacco or Health statt.
Unter den Sponsoren zu finden:





Pfizer ist Hersteller der Nikotinersatzprodukte Nicoderm und Nicorette und deshalb sicher völlig frei von Interessenkonflikten?!