2007-07-11

Kohlenstoffhandel

Mein elektrischer Radiowecker (oder Weckradio) steht notgedrungener Weise 24 Stunden im Tag auf Standby. Nachdem ich den Film von Al Gore gesehen habe, plagt mich jetzt das schlechte Gewissen.
Ich habe mich deshalb heute entschlossen, die CO2-Produktion durch meinen Radiowecker zu kompensieren. Die Kohlenstoffanteile wollte ich allerdings nicht von Al Gores eigener Firma kaufen, man braucht ja nicht unbedingt Reiche noch reicher zu machen. Also habe ich mir einige Geranien gekauft und vors Fenster gestellt. Die nehmen die von meinem Wecker im Standby-Betrieb verursachten CO2-Anteile auf und wandeln sie in O2 um.
Damit habe ich meinen Beitrag zur Verhinderung der von Menschen verursachten Klimakatastrophe geleistet.

2007-07-10

Problemlösung

"For every complex problem, there is an answer that is clear, simple and wrong." - H.L. Mencken

2007-06-22

Freedom

Vaclav Klaus zur Klimahysterie:
  • As someone who lived under communism for most of his life, I feel obliged to say that I see the biggest threat to freedom, democracy, the market economy and prosperity now in ambitious environmentalism, not in communism. This ideology wants to replace the free and spontaneous evolution of mankind by a sort of central (now global) planning.
  • The issue of global warming is more about social than natural sciences and more about man and his freedom than about tenths of a degree Celsius changes in average global temperature. - Vaclav Klaus

2007-06-19

Raucher aller Länder, vereinigt euch!

Der Kampf gegen die Raucherinnen und Raucher ist ein neuer Klassenkampf, ein Klassenkampf von oben: Gesundheitshysteriker und Organisationsmenschen verbünden sich, um ein Drittel ihrer Mitmenschen um Freiheit und Lebensfreude zu bringen. Wie einst die Arbeiterbewegung mit machtvollen Organisationen um ihre Rechte gekämpft hat, so müssen sich heute die rauchenden Menschen gegen die zunehmenden Unterdrückungsversuche wehren. Raucher aller Länder, vereinigt euch!
http://www.ropohl.de/4.html

2007-06-17

Ein ewiges Leben ohne Risiken?

Wenn alle diese vermeidbaren Risiken beseitigt werden könnten, wie es die WHO vorschlägt (...), könnte die gesunde Lebensspanne in Teilen Afrikas (...) um bis zu 16 Jahre verlängert werden. Sogar in den reicheren, entwickelten Ländern wie Europa, USA, Australien, Neuseeland und Japan könnte die gesunde Lebensspanne um bis zu 5 Jahre verlängert werden. -
Years of healthy life can be increased 5-10 years, WHO says
Und dann? An welchen Krankheiten werden wir dann sterben oder dahinsiechen? Dürfen wir dann wenigstens noch ein einziges Mal aus der sterilen Kapsel hinaus an die frische und ach so ungesunde Luft, uns von der Sonne ins Gesicht scheinen lassen, auch wenn die Strahlen kanzerogen sind. Dürfen wir dann noch ein Glas Wein trinken und gierig an einer Zigarette ziehen, ein einziges, letztes Mal bitte! Noch mal so richtig unvernünftig sein?

Was hat die WHO in den letzten dreissig Jahren getan, um die Malaria in Afrika zu stoppen? Sie hat die Anwendung von DDT verboten, um den amerikanischen Adler (Bald Eagle) zu schützen, weil einige Umweltschützer der Ansicht waren, er sei gefährdet. Aber was sind schon eine Million Malariatote im Jahr, über 30 Jahre, wenn es darum geht, die Umwelt zu schützen. Das kommt doch allen Menschen zugute.

Öffentliche Gesundheit und Macht

"Der Auftrag zum Schutz und zur Pfege der öffentlichen Gesundheit ist in sich selbst moralisch ... und er umfasst die Machtmittel, die erforderlich sind, um diesen Auftrag zu erfüllen."
V. James Guillory, Mitglied des Expertenkommitees der American Medical Association, das Richtlinien für die klinische Behandlung übergewichtiger Kinder verfasst hat.

2007-06-13

Übergewicht des Staates

"[Präsident] Bush sagte, er habe Holsinger nominiert, weil der Mediziner Experte für Übergewicht bei Kindern ist. Ich habe die ganze Verfassung durchgeblättert, aber ich konnte nirgends den Artikel finden, der die Bundesregierung beauftragt, unseren Kindern richtiges Essen beizubringen."
Michael Tanner, Cato Institute
Ich habe mir die Mühe genommen, auch die Schweizer Bundesverfassung durchzublättern und bin ebensowenig auf einen entsprechenden Artikel gestossen. Gab es zwischen Walter, Werner und Arnold am Rütlischwur eventuell noch geheime Abmachungen: "Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern und unsere Kinder ohne Transfette, Hamburger, Butter und Softdrinks aufziehen, auf dass sie immer gesund und schlank bleiben"

2007-06-08

Wir werden alle vergiftet

Nicht nur unglaublich, was Forscher so alles herausfinden, ebenso unglaublich, dass so etwas den Weg in die Medien findet. Was soll mit solchen Meldungen bewirkt werden?

Hier einige Ausschnitte aus der "Studie" der Hong Kong Polytechnic University:
"Wie eine Umfrage zeigt, wissen vier von fünf Personen nicht, dass unsere Nahrungsmittel, wie Getreide, Gemüse und Meeresfrüchte, mit Giften durchsetzt sind, trotz der in letzter Zeit zunehmenden Gesundheitshysterie."
Womit die Hysterie weiter angeheizt wäre. Ein toller Erfolg der Meldung.
"Wer dreimal pro Woche Meeresfrüchte zu sich nimmt, nimmt so viel Blei auf wie beim Rauchen von 200 Zigaretten."
Wie kommt das Blei in die Zigaretten? Rauchen dämpft den Hunger, vielleicht eine Alternative?
"Die beste Methode, den Bleigehalt in den Nahrungsmitteln zu senken besteht darin, Blattgemüse für 30 Minuten in Wasser einzuweichen. Dies kann den Bleigehalt um mehr als 60% reduzieren."
"Die optimale Kochdauer für Gemüse ist 30 Minuten."
Und die Meeresfrüchte? Ist Blei wasserlöslich? Was bleibt nach 30 Minuten Wasserbad und 30 Minuten Kochen im Gemüse übrig? Zellulose!
"Staub in den Stadtbezirken von Hong Kong enthält hohe Konzentrationen von Schwermetallen und sollte nicht übersehen werden."
Wer einmal in Hong Kong war, kann das nachvollziehen.
"Der zweite Schadstoff ist Quecksilber. Fisch und andere Meeresfrüchte sind Hauptquellen für Methyl-Quecksilber, während Fisch mit mindestens 60% zur Gesamtbelastung durch Quecksilber und Methyl-Quecksilber beiträgt."
Zumindest der Satz ist unverständlich. Aber darauf kommt es wohl kaum mehr an ...
"Die Umfrage birgt eine andere Überraschung - Meeresfrüchte sind stärker DDT-Belastungen ausgesetzt als Gemüse, 39% verglichen mit 12%"
Die Verwendung von DDT war in den letzten 30 Jahren weltweit verbannt - Dekret der WHO, zum Schaden der Malariaopfer.
Erstaunlich ist, dass man den Gehalt an DDT jetzt durch Umfragen feststellen kann, eine völlig revolutionäre wissenschaftliche Methode: kostengünstig und schnell.

Sollten wir nicht alle Anrecht auf einige Gramm Blei in Form einer Kugel haben, um unserem unsäglichen Leiden ein Ende zu setzen, schnell und schmerzlos. Die Welt könnte endlich aufleben.

Hinweis: Japan hat die weltweit höchste Lebenserwartung. Japaner ernähren sich vorwiegend von Meeresfrüchten. Die Raucherrate der (männlichen) Japaner liegt bei 50%.

2007-06-05

Logik, Mathematik und Gesundheitspolitik

Zum vorangehenden Beitrag passt auch die folgende einfache Überlegung:

Die durchschnittliche Feinstaubbelastung wird in Deutschland mit 25µg/m³ angenommen. Behauptet wird (von der WHO), dadurch sei die durchschnittliche Lebenserwartung um 10,2 Monate verkürzt.
Die durchschnittliche Feinstaubbelastung eines aktiven Rauchers ist wenigstens um den Faktor 100 höher. Bei Annahme des gerne ins Feld geführten linearen Dosis-Wirkungszusammenhangs müsste also die durchschnittliche Lebenserwartung von Rauchern um wenigstens 1020 Monate verkürzt sein. Das sind 85 Jahre.

Evidenzbasierte Wissenschaft?