2007-10-14

Mediziner mit Leseschwäche

Im Anschluss an die Europäische Konferenz Tobacco & Health, die in Basel abgehalten wurde, verkündete der General der Schweizer Gesundheitsarmee (BAG), Dr. Thomas Zeltner, "die Folgen des Tabakkonsums kämen auf rund zehn Milliarden Franken Gesamtkosten zu stehen." (NZZ Online, 11. Okt.).

In einer vom BAG in Auftrag gegebenen Studie der Universität Lausanne
DIE BEZIEHUNG(EN) ZWISCHEN TABAKKONSUM UND TABAKSTEUER - VERSCHIEDENE SZENARIEN
wird festgestellt:
“Es ist dennoch erwähnenswert, dass die bis heute veröffentlichten Studien den Schluss zulassen, die Einnahmen, die durch die Besteuerung von Tabakwaren gewonnen werden, seien bei weitem höher als die externen sozialen Kosten, die durch Raucher verursacht werden. In einer Studie über die Schweiz kommen Professor C. Jeanrenaud und seine Mitarbeiter zu demselben Schluss [siehe Vitale et al. (1998)]. Dieser Studie nach belaufen sich die externen Kosten des Tabakkonsums in der Schweiz für 1995 auf 409 Millionen. Diese Summe ist kleiner als die Einnahmen der Tabaksteuer für dasselbe Jahr.”
Die Studie von C. Jeanrenaud wurde, ebenfalls im Auftrag des BAG, an der Universität Neuchâtel durchgeführt.

Leidet Thomas Zeltner unter Leseschwäche oder kennt er die Studien gar nicht, die sein Amt in Auftrag gegeben hatte? Wo bleibt die Ethik dieses öffentlichen Amtes und seines obersten Mediziners Zeltner? Heiligt der Zweck die Mittel?

Und die wichtigste Frage: Beruhen die Entscheide unseres Parlaments in Sachen Tabakkontrolle auf den falschen Angaben des Vorturners Zeltner?

2007-10-04

Heisse Luft - Eine kritische Analyse der Epidemiologie des Passivrauchens

Man kann viele Menschen eine Zeit lang und manche für immer zum Narren halten, doch niemals alle für alle Zeit! - Abraham Lincoln
Zur Rechtfertigung der Rauchverbote in Gastbetrieben werden gesundheitliche Aspekte geltend gemacht, die aus wissenschaftlichen Studien abgeleitet werden. In Ermangelung äthiologischer (medizinischer) Beweise für die Schädlichkeit von Passivrauch wird dazu die Epidemiologie bemüht. Es gibt bisher etwa einhundert epidemiologische Studien, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Passivrauch und Lungenkrebs befassen. Und es gibt ebenso viele Ergebnisse wie es Studien gibt: jede Studie kommt zu anderen Ergebnissen. Das dürfte wohl ein Hinweis darauf sein, dass gesundheitliche Auswirkungen schlicht nicht messbar sind.
Über 80% dieser Studien sind statistisch nicht signifikant, d.h. mit derselben Wahrscheinlichkeit könnte man daraus auf Risiko, kein Risiko oder Schutzfunktion schliessen. Kausale Zusammenhänge lassen sich damit jedenfalls nicht begründen.
Das Dokument "Heisse Luft" analysiert die epidemiologischen Aspekte dieser Studien in Bezug auf ihre Aussagekraft und Plausibilität und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

2007-09-13

Junk Science im Dienste der Politik

Das neueste Stück Junk Science kommt aus Schottland, wo - nach der Einführung des generellen Rauchverbots in "öffentlichen" Räumen - in ausgesuchten (!!) Krankenhäusern eine Reduktion der Herzinfarkte um 17% festgestellt wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Medien bereits als Erfolg des Rauchverbots ausgeschlachtet, obwohl die Studie weder von einer Peer-Review bestätigt noch die zugrundeliegenden Daten noch die Methodologie der Studie publiziert wurden.

Die offiziellen Statistiken zeigen, dass die Krankenhausentlassungen für diagnostizierte Herzinfarkte in Schottland zwischen 1998/1999 und 1999/2000 von 19'216 auf 17'208 fielen, das sind 10,4%. Das Rauchverbot wurde im März 2006 eingeführt.

Die Daten zeigen auch, dass von Januar 2005 bis September 2006 die Herzinfarktaufnahmen kontinuierlich abnahmen. Zwischen Dez. 2005 und Feb. 2006 (in den letzten Monaten VOR dem Rauchverbot) fiel die Zahl um 16.7%.

Die Studie lügt!

Die Autorin der Studie, Jill Pell, ist führendes Mitglied der staatlich finanzierten Organisation STOPIT (STudy Of Public place Intervention on Tobacco exposure), eine radikale Anti-Tabakorganisation.

Pressemitteilung der Kardiologen. Die Kardiologen lügen!

Siehe auch Tobaccoanalysis.

2007-09-06

Effizientes Marketing

Vom 11. bis 13. Oktober 2007 findet in Basel die 4th European Conference Tobacco or Health statt.
Unter den Sponsoren zu finden:





Pfizer ist Hersteller der Nikotinersatzprodukte Nicoderm und Nicorette und deshalb sicher völlig frei von Interessenkonflikten?!

2007-08-25

Bundesrat: Entwurf für ein Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen

Der Bundesrat hat seinen Entwurf für ein Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen veröffentlicht.
In der Stellungnahme des Bundesrates zu diesem Gesetzentwurf ist u. a. zu lesen:
Der Bundesrat beauftragte im Juni 2001 das Eidgenössische Departement des Innern mit der Umsetzung des Nationalen Programms zur Tabakprävention 2001-2007, dessen Ziel Nr. 3 lautet: «Die Nichtrauchenden haben überall und jederzeit die Möglichkeit, rauchfeire (sic) Luft einzuatmen». Mit einer Verabschiedung des vorliegenden Gesetzesentwurfs wird dieses Ziel erfüllt sein.
Man darf sich fragen, welche juristischen Berater dem Bundesrat zur Seite stehen. Ein Gesetz nur für einen Teil der Bevölkerung, nämlich die Nichtrauchenden? Und das Gesetz stipuliert, dass diese jederzeit (und überall, selbst dort wo sich Nichtrauchende freiwilig hinbegeben?) ein Recht auf rauchfreie Luft haben. Ist damit wirklich "rauchfrei" gemeint? Habe ich damit ein einklagbares Recht, kann also meinem Nachbarn das Grillieren im Garten, das Kaminfeuer und das Heizen im Winter verbieten? Kann ich im Restaurant verlangen, dass Fondue-Rechauds und Kerzen von den Tischen entfernt werden, damit die Luft rauchfrei bleibt?

2007-08-08

Leben, Freiheit, Besitz

Die Philosophie der Freiheit basiert auf Selbstbestimmung.

Ich habe das Recht, mein Leben selbst zu bestimmen. Wer mir dieses Recht verweigert, geht davon aus, dass er oder sie ein höheres Recht auf mein Leben hat.

Keine andere Person oder Personengruppe hat ein Bestimmungsrecht über mein Leben und ich habe keine Recht, über das Leben anderer zu bestimmen.

Eine sehenswerte Animation!

2007-08-05

Kalt - Warm - Kalt - Warm

1895-1924 Die Welt wird kälter
1929-1969 Die Welt wird wärmer
1969-1976 Die Welt wird kälter
1981-2xxx Die Welt wird wärmer

The Ecologic Powerhouse

Braune Wolke

Eine neue Studie, im britischen Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht, fand, dass die in der Atmosphäre suspendierten Partikel (Aerosole), welche "braune Wolken" formen, möglicherweise zu höheren Temperaturen führen — genau das Gegenteil dessen, was Anhänger der Klimakatastrophe bisher behaupteten.

“These findings might seem to contradict the general notion of aerosol particles as cooling agents in the global climate system …,” fasste der Artikel in Nature die Erkenntnisse zusammen.

Aufgrund von Daten, die mit unbemannten Luftfahrzeugen über dem indischen Ozean gesammelt werden, fanden die University of California, San Diego und die NASA nicht nur, dass diese Aerosole die Temperatur erhöhten, sondern auch die Atmosphäre um 50% erwärmten. Diese Erwärmung könnte ausreichen, um den Rückgang der Himalaja-Gletscher zu erklären.

Ganz abgesehen davon, dass die Gletscher des Himalaja seit 1780 auf dem Rückzug sind - etwa 70 Jahre vor dem Beginn der aktuellen Erwärmung nach der kleinen Eiszeit und 100 Jahre vor dem Beginn der allgemeinen Industrialisierung.


Quelle: JunkScience

2007-08-04

„Das erste grosse Ziel ist erreicht“

"Das erste grosse Ziel ist erreicht"
So kann man es auf der Website der Lungenliga beider Basel lesen. Gemeint ist dabei die Volksinitiative für ein Rauchverbot in der Gastronomie.
Aber mit welchen Mitteln wurde dieses Ziel erreicht? Der Unterschriftenbogen der Lungenliga/Krebsliga Basel bedient sich irreführender Behauptungen, die eher nach Manipulation aussehen als nach sachlicher Information und die die Glaubwürdigkeit dieser Organisation in Frage stellen.
Eine Analyse der Argumente, mit welchen man den Bürgern eine Unterschrift schmackhaft gemacht hat.